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Basilika

Kurz nach dem Jahre 700 dürfte Willibrord eine erste Kirche, die quer unter dem Mittelschiff lag, erbaut haben. Ueberreste der 21 m langen merowingischen Anlage wurden nach dem II. Weltkrieg freigelegt. Eine zweite Kirche gegen 800 errichtet, besass etwa die gleichen Ausmasse wie die heutige. Nach einer Feuersbrunst im Jahre 1016, war der Neubau 1031 abgeschlossen.

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Benediktinerabtei

Beim Verlassen der Basilika wenden wir uns nach rechts und stehen vor dem Prälatenflügel der Abtei, die 1727-1736 im lothringischen Baustil entstand.

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Klostergarten und Orangerie

 

Vom Mittelteil des Prälatenflügels aus gehen wir auf die Rotunde zu, passieren einen Rundbogen mit schmiedeeisernem Tor und entdecken die ehemaligen Gartenanlagen des Klosters und die Orangerie.(1735-1736) Die Statuen an der Fassade stellen die vier Jahreszeiten dar. Die Skulpturen sollen aus dem Umkreis des Würzburger Bildhauers Ferdinand Tietz stammen. Der Weg führt zurück in den Prälatenhof und von dort in den mit Kastanienbäumen bepflanzten Osthof. Wir betreten auf der linken Seite unter den Arkaden der ehemaligen Wirtschafgebäuden (heute Schule) den Weg, der in den Stadtpark führt, ein. Im ehemaligen Lustgarten der Abtei, am Ufer der Sauer, liegt ein fünfeckiges Gebäude, der Pavillon


ARCHITEKTUR IM LAENDLICHEN RAUM

Diese kleine Museum befindet sich im Rokokopavillon im Stadtpark. In einem großen Saal im ersten Stock wird anhand einer 15 minutigen audiovisuellen Vorführung und maßstabgetreuer Modelle die Entwicklung der ländlichen Architektur im Einflussbereich der Echternacher Abtei im 18. Jahrhundert geschildert.

 


Gotisches Haus

Dieser seltene Zeuge des mittelalterlichen Echternachs war 1996 teilweise eiingestürzt, wobei manche Fenstersteine zu Schaden kamen. Die 1995 vorgenommenen photogrammetrischen Aufnahmen erlaubten im Jahre 2000 den Wiederaufbau.

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Justizkreuz

Dieses Kreuz mitten auf dem Markt, im Dialekt „Urtsel genannt, d. h. Urteilssäule, sollte im Mittelalter zeigen, dass der Abt, der Herr über das Recht war. Schon 1774 wollten die Bürger das Symbol der mittelalterlichen Herrschaft

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Dënzelt

der ehemalige Justizpalast auf, der teilweise in die zweite Hälfte des 14. Jh. zurückreicht und nach dem Brand von 1444 in seinen grossen Linien das heutige Aussehen erhielt. Der „Dingstuhl“ (Jahrgedinge wurden in der offenen Halle mit

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Die Peter- und Paulkirche

ist auf den Mauern einer römischen Anlage erbaut. In der merovingischen Zeit dürfte hier schon das kleine Kloster gestanden haben, das Äbtissin Irmina aus Oeren bei Trier dem Mönch Willibrord im Jahre 698 schenkte. Im 10. u. 12. Jh. wurde die Kirche

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Gartenpavillon – Parlodrome

Am Eingang stossen wir auf eine der „12 Stèles“, die für die Jahrtausendwende im Lande Luxemburg errichtet wurden. Die Musik, die beim Herrannahen erklingt,

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Muttergotteskapelle

Sie wurde 1654 von Abt Petrus Fisch im Stil der Spätrenaissance erbaut, diente als Kirche für diesen Stadtteil und als Garnisonskapelle. 1944-45 beschädigt, wurde sie zwischen 1947 u. 1952 renoviert. Wenn Sie weiter dem Bach folgen,

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Turm V - rue des Redoutes

Direkt am Stadtpark und am Radweg, Liegewiese
Fläche: 120 m2, 6 Personen, Luxusausstattung

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Constructeurs de bâteaux – Schiffbauer – Schaffbaier

Dell-Wagner Echternach, Gastwirtschaft 1893-1906

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Die Hohllay (« hohler Felsen »)

ist ein von Menschenhand ausgehöhlter Felsen. Die Römer haben hier bereits Steingut für Bauten gewonnen. Im Mittelalter herrschte reger Betrieb in diesem Steinbruch, da die Bannmühlen des Klosters Oeren (bei Trier) verpflichtet waren, nur Mühlsteine zu benutzen, die hier gebrochen wurden



Die Kreuzkapelle

Patrozinium: Kreuzerhöhung 14. September

Dieses Heiligtum, früher ausserhalb der Stadt in der Nähe des Siechenhauses gelegen, wurde 1524 von den adeligen ehegatten von Lellig-Wampach

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INFORMATIONSZENTRUM DER SPRINGPROZESSION

Auf einer Fläche von 80m² finden die Besucher hier Bilder, Texte und historische Informationen zum Thema der Springprozession und des Heiligen Willibrord. Darüber

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Willibrordkulturweg - 14. Ernzen: Liboriuskapelle und Einsiedelei

Patrozinium: St. Liborius - Gedenktag: 23.Juli

Etwa zwei Kilometer südlich des Dorfes nahe des Ernzener Hofes erhebt sich auf den jäh zum Sauertal abfallenden Felsentürmen aus Sandstein die Liboriuskapelle. Wenige Meter entfernt führt ein Felsensteig in die Steinformationen hinein zu den Resten einer Einsiedelei, die 1596 vom Kloster Echternach errichtet und erst 1783 aufgelöst wurde. Nur noch vage lassen sich die in den Fels geschlagenen Wohnräume der hier lebenden Eremiten deuten.

Die vermutlich erste zur Einsiedelei gehörende Kapelle wurde 1680 geweiht, war aber 1808 soweit verfallen, dass man ihren Steinaltar in die nahegelegene neuerrichtete Pfarrkirche übertrug. 1901 legte man die restlichen Mauerteile nieder und ersetzte sie durch einen Neubau, den der luxemburgische Staatsarchitekt Charles Arndt (1825-1910) entworfen hatte. Dieser Bau ging in den Kriegswirren 1944 unter. 1951 wurde die bestehende Kapelle nach Plänen des Architekten Jules Schneider errichtet.

Die Kapelle steht an der Stelle, an der im Mai 836 die Gebeine des heiligen Liborius ruhten, als diese von Le Mans in Nordfrankreich nach Paderborn übertragen wurden. Bei ihrer Suche nach Reliquien für ihr neugegründetes Bistum hatten Paderborner Geistliche in Le Mans endlich Erfolg mit ihrem Begehren. Der dortige Klerus überliess ihnen die Reliquien ihres vierten Bischofs. Auf ihrem Heimweg, auf dem sich zahlreiche Wunder ereignet haben sollen, rastete die Delegation mit ihrem kostbaren Geschenk für eine Nacht an dieser Stelle hoch über der Abteistadt.

Liborius (Fest: 23 Juli/Name: dem Gott Liber gehörend, der Freie) entstammt einer angesehenen gallischen Familie und führte ein vorbildhaftes Leben, das besonders dem Gebet und den mönchischen Idealen gewidmet war, ehe er das Bistum Le Mans als dessen vierter Bischof 49 Jahre lang leitete. Er war mit dem heiligen Martin von Tours befreundet, der ihn auch an seinem Sterbebett besuchte und bestattete (9. Juni 397). Sein Fest erinnert an den Tag der Übertragung seiner Reliquien (Translatio) in Paderborn. Er ist der Patron dieses Bistums.

Mit der herrlichen Aussicht weit über das Sauertal und hinunter auf die Stadt Echternach, die man von dieser Höhe aus geniesst, soll unser Rundweg auf deutscher Seite schliessen. Noch einmal fällt under Blick auf die Abtei, die für viele Jahrhunderte auf einzigartige Weise das Leben und den Glauben dieser Gegend geprägt hat - und wie uns dieser Weg in Erinnerung rufen will - als Grosspfarrei in ganz besonderer Weise links der Sauer gewirkt hat, wo bis zur Französischen Revolution der grösste Teil ihres Seelsorgebezirkes lag. Wer möchte, sei nun eingeladen, den Teilnehmern der Springprozession über die Sauerbrücke in Echternacherbrück zu folgen und den Orten der einstigen Grosspfarrei, die im Luxemburgischen liegen, einen Besuch abstatten. "Text von Frank-Oliver Hahn".

"Diese Texte wurden übernommen aus der Schrift: "Willibrordkulturweg 658-2008 - Auf den Spuren des Heiligen beidseits der Sauer", Hrsg.: Kath. Pfarramt St. Hubertus, Rathausstr. 2, 54636 Wolsfeld".

Dort kann das entsprechende Führerheft (Umfang 48 S., durchgehend farbig bebildert, 1 Karte) für 3 € Unkostenbeitrag (plus Versandkosten) bezogen werden. Tel.: 00 49 65 68 / 9 31 31.

Willibrordkulturweg


Die Wasserfälle zwischen Irrel und Prümzurlay

Im Laufe der Jahrmillionen brachen am Rand der 60-80 m dicken Sandsteinschicht des Ferschweiler Plateaus und des Heiderückens immer wieder Felsblöcke weg. Nach der letzten Eiszeit, vor rund 12 000 Jahren, lösten sich an den Abbruchkanten der Plateaus im Bereich der heutigen Irreler Wasserfälle besonders viele Felsblöcke.Die Blöcke vom Ferschweiler Plateau kippten in der Regel kopfüber und polterten den Hang hinunter, zerbrachen und blieben schließlich im Flußbett liegen. Anders die Blöcke vom Heiderücken. Sie rutschen rücklings den Hang hinunter und blieben irgendwo am hang liegen. (grund für das unterschiedliche Verhalten hängt mit dem Neigungswinkel von Hang und Tonschicht zusammen.) Die Felsblöcke verschütteten das Flussbett auf einer Länge von 140 Meter. Die Prüm zurde zurückgestaut, von der "Talsperre" bis zum heutigen Ort Holsthum entstand ein großer See.


Katholische Filialkirche "St. Martin" in Minden


Einschiffige romanische Dorfkirche mit Chorturm, im 12. Jahrhundert in einfachen kubischen Bauformen errichtet.

Im Glockengeschoss des Turm sind Schallarkaden angeordnet. Das Langhaus ist nur um Mauerstärke breiter als der Turm. Das Langhaus wurde im 2. Viertel des 13. Jahrhunderts gewölbt.

Umbauten 1614 und 1717. Der wohl noch ursprünglich gemauerte Altarstipes mit gekehlter Deckplatte im Chor trägt ein Retabel aus dem 18. Jahrhundert.

Im ersten Joch von Osten auf der Südseite hat sich die Sohlbank eines gotischen Maßwerkfensters erhalten, darüber am Gewölbe Reste von Rankenmalerei. In der Nordwand das Fragment eines figürlichen Reliefbilds aus der Römerzeit. Der dreiseitige, zum Ambo umgearbeitete Kanzelkorb ist 1701 datiert.


Teufelsschlucht

Steile Felswände, enge Schluchten und Spalten, bizarre Formen und steinerne Phantasiefiguren prägen das Landschaftsbild des 8 x 4 km großen Ferschweiler Plateaus, Mittelpunkt des Naturparks Südeifel. Ein Ausflugsgebiet mit Naturerlebnisgarantie. Gegen Ende der letzten Eiszeit führte der Wechsel von Frost und Tauperioden zu gewaltigen Felsstürzen am Rand der Hochfläche. Ein großer Sandsteinblock kippte damals aus der Plateauwand heraus und öffnete so eine heute 28 Meter tiefe Felsspalte, die jeden fasziniert, der sie einmal durchlaufen hat.
Die Naturerkundungsstation Teufelsschlucht liegt mitten im Wald, nur wenige Schritte von dem Naturdenkmal Teufelsschlucht und der abenteuerlichen Felsenlandschaft entfernt. Das beliebte Ausflugsziel bietet viele spannende Möglichkeiten, aktiv Natur- und Kulturlandschaft auf lebendige Weise zu erleben.

Quelle Tourist Info Bitburg

 


Das Amphitheater « Breechkaul »

Hier wurden im Mittelalter  ebenfalls  Mühlensteine gebrochen, wovon die zahlreichen  Spuren zeugen. Noch um 1910 verarbeiteten die Berdorfer Bauern hier das Flachsreisig, da der hohe Feuchtigkeitsgrad der Höhle sehr günstig für diese Arbeit war. Der Name "Breechkaul"  hat Bezug auf das "Flachsbrechen". Das Amphitheater wurde 1979 an dieser Höhle, die einem gewaltigen Naturmuschelkiosk gleicht, eingerichtet. Heute wird das Amphitheater für verschiedene Veranstaltungen genutzt, so die weit über die Grenzen hinaus bekannte "Berdorfer Hubertusmesse" am 1. Sonntag nach dem 2. November.


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