ist ein alleinstehender Felsen in Pilzform am Wegrand des Müllerthal Trail, Route 2, resp. des E1 – Rundwanderweges. Seinen Namen, wie auch Perekop und Chipkapass, haben ihm holländische Soldaten gegeben, die Mitte des 19. Jahrhunderts in Echternach stationiert waren, in Erinnerung an strategische Punkte des Krimkrieges (1853 – 1856).
ist ein viel besuchter Felsriese an der Strasse Berdorf – Echternach. Tausende Touristen auf Besuchsfahrt durch die Kleine Luxemburger Schweiz machen jährlich Halt, um einen bleibenden Eindruck von der einmaligen Felslandschaft zu gewinnen.
Der Bergahorn kann über 30 Meter hoch und über 500 Jahre alt werden. Mit aufstrebenden Ästen und einer abgerundeten Krone besitzt er als Solitär eine eindrucksvolle Gestalt.
Die Rinde bei jungen Bäumen ist hell-braun-grau und glatt. Sie wandelt sich mit dem Alter ins dunkelgraue, wird schwachborkig und blättert im fortgeschrittenen Alter plattig ab. Das Aussehen des Stammes ist dann platanenähnlich.
Die gegenständigen Blätter sind fünflappig, wobei die mittleren drei Blattlappen voll ausgebildet sind. Im Vergleich zum Spitzahorn sind die Blattlappen des Bergahorns kürzer zugespitzt und die Spitzen der Blattlappen nicht in langen, schmalen Zipfeln ausgezogen. Die einzelnen Blattlappen treffen im spitzen Winkel aufeinander. Die Blattspreite ist am Stielansatz eingezogen. Die Blätter werden bis ca. 20 cm lang und bis etwa 15 cm breit. Auf der Oberseite sind sie dunkelgrün, unterseits heller gefärbt und auf den Blattadern und in den Nervenwinkeln leicht behaart. Der Blattrand ist gesägt bis gekerbt. Die handförmig gelappten Blätter ähneln denen der Platane, worauf der botanische Name pseudoplatanus hinweist.
Die Blüten sind im Prinzip zwittrig, wobei an einzelnen Blüten desselben Baumes die männlichen oder die weiblichen Anlagen unterdrückt sein können. Sie sind gelbgrün mit fünfzähligen Blütenblattkreisen, in endständigen traubenartigen, hängenden Rispen. Der Berg-Ahorn blüht im Mai mit dem Laubaustrieb oder unmittelbar danach.
Die Früchte sind Spaltfrüchte, mit zwei im spitzen Winkel abstehenden Flügeln. Sie sind typische Schraubenflieger mit ca. 16 Umdrehungen pro Sekunde.
Den Bergahorn findet man recht häufig in den Mischwäldern um Berdorf herum. Oberhalb des Amphitheaters, auf dem Müllerthal Trail Route 2, steht ein starke Gruppe des Bergahorns in verschiedenen Altersstufen, im Streckenteil des Trails nach Müllerthal stehen vereinzelt richtige Prachtexemplare.
Der Viergötterstein ist der Sockel einer römischen Jupiter- oder Gigantensäule.
Auf einer Basis mit vier Göttern in Relief (Viergötterstein) erhob sich ein glatter
oder skulptierter Säulenschaft, darauf thronte ein Jupiter (Jupitersäule) oder ein
Gigantenreiter (Gigantensäule).
Solche Säulendenkmäler fanden sich in der Regel in unmittelbarer Nähe von Römervillen; es waren private Weihungen zum Schutz des Hauses (Blitzableiter) etwa wie heute unsere Wegkreuze oder hofeigene Kapellen.
Der Berdorfer " Viergötterstein " ist ein Sandsteinquader von 1,00 m x 0,90 m, der aus
einer etwas versteckten Felswand nahe der Hohllay herausgebrochen wurde, die Bruchstelle ist heute noch deutlich erkennbar. Er stand ursprünglich im Garten der " Beronis Villa " (Haus des Bero, woraus später " Berdorf " entstand), wurde dann in der ersten Berdorfer Kirche aufgestellt (heute Kioskplatz) und wurde später als Sockel des Hauptaltars der in den Jahren 1832 - 1837 erbauten Pfarrkirche übernommen.
Zu beiden Seiten der vier Flächen laufen Akanthusblattverzierungen (Akanthus=Bärenklau).
Auf vertieftem Grunde finden wir vier Götterbilder in Hochrelief. Die Vorderseite zeigt
MINERVA (Göttin der Weisheit und Besonnenheit). Sie trägt den Helm und ein faltenreiches Gewand, stützt sich auf den rechten Fuß, während das linke Bein übergeschlagen ist. Den ovalen Schild hält sie auf auf ein niedriges Hausaltärchen gestützt.
Die Rückseite zeigt APOLLO (Gott des Lichtes, der Dichtkunst und der Musik) mit Lyra
und Bogen. Mit der rechten Hand hält er die Sehne des über die Schulter geworfenen Bogens fest, während die linke sich auf die seitlich gehaltene Leier stützt. Das Tier, auf das Apollo den linken Fuß setzt, ist ein Hirschkalb.
Rechts sehen wir JUNO (Götterkönigin) in Tunika und Palla gehüllt, in der Linken ein Zepter haltend, in der Rechten die über ein Altärchen ausgegossene Opferschale. In der rechten Oberecke befindet sich der symbolische Pfau.
Links sehen wir HERKULES (Vorbild der Kraft und Tugend) mit Löwenhaut und Keule.