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Deutsch-Luxemburgischer Felsenweg Rundwanderung (rote Route)

Rundweg:
• Präsentations- stelle Deutsch-Luxemburgischer Felsenweg • Teufelsschlucht • Irreler Wasserfälle • Kelterdell • Liboriuskapelle • Gutenbachtal • Felsenweiher • Ernzen

Länge: 17,6 Kilometer

Der Deutsch-Luxemburgische Felsenweg führt Sie von der Naturerkundungsstation Teufelsschlucht und der Präsentationsstelle des Deutsch-Luxemburgischen Felsenweges zur Teufelsschlucht und den Irreler Wasserfällen. Weiter führt Sie der Weg durch das Naturschutzgebiet Kelterdell mit seinen Halbtrockenrasen, entlang des Plateaurandes zur Liboriuskapelle. Von hier aus genießen Sie die Aussicht über das Sauertal, bevor der Weg hinab ins Gutenbachtal und wieder hinauf nach Ernzen führt.

GPS Daten

Deutsch Luxemburgischer Felsenweg

Willibrordkulturweg - 13. Ernzen

Patrozinium: St. Markus - Gedenktag: 25. April

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes fällt in das Jahr 895, als König Zwentibold (ca. 871-900) Echternach seinen Besitz bestätigte, den seine Vorfahren dem Kloster in "Arenza" vermacht hatten. Vermutlich ist damit die Schenkung durch Pippin an die Abtei im Jahre 706 gemeint. Bis zu deren Auflösung gehörte Ernzen zur Grosspfarrei. 1803 wurde der Ort eine eigenständige Kirchengemeinde.

Eine Kirche wurde erstmals 1148 schriftlich erwähnt, in den Visitationsprotokollen von 1570 wird als Patron der heilige Markus genannt. 1613 war diese baufällig, wurde aber in der Folgezeit hergerichtet, wie die Jahreszahlt 1731 im heutigen Portal vermuten lässt. Zu einem Um- oder Neubau kam es erst nach Erhebung Ernzens zur Pfarrei in den Jahren 1808/09. der in schlichten Formen ländlichen Barocks gehaltene Bau wurde 1954 nach Plänen des Architekten Hans Geimer um ein Querhaus mit eingezogener Apsis sowie einen Turm an der Nordwestseite erweitert. Der steinerne Rokokohochalter stammt aus einem Vorgängerbau der nahegelegenen Liboriuskapelle und wurde aus deren Ruine 1808 in die neue Kirche überführt. 2007 erhielt diese zur Erinnerung an die alten Beziehungen zu Echternach eine Statue des heiligen Willibrord.

Patron der Pfarrkirche ist seit altersher der heilige Markus (Fest: 25. April/Name: der dem (Kriegsgott) Mars geweihte), der als der Verfasser des nach ihm benannten zweiten Evangeliums gilt. Eigentlich hiess er Johannes, Markus war sein Beiname. Er war Neffe des Barnabas und begleitete diesen und Paulus nach Antiochien. Später schloss er sich in Rom Petrus an; nach dem Tod der beiden Apostelfürsten soll er die Kirche in Alexandria gegründet haben, deren erster Bischof er wurde; dort starb er um das Jahr 67 als Märtyrer. Er ist unter anderem Patron der Bauarbeiter, Maurer, Glaser, Notare, Schreiber und Korbmacher, und wurde früher für gedeihliches Wetter und eine gute Ernte um Hilfe angerufen.

Etwa 200 Meter westlich der Kirche findet sich eine besondere Sehenswürdigkeit, der Felsenweiher, den Pfarrer Philipp Meier in den dreissiger Jahren des 19. Jahrhunderts als eine romantische Kulissenlandschaft anlegen liess. Ursprünglich als Karpfenzuchtanlage gedacht, der aber nie ein wirtschaftlicher Erfolg beschieden war, diente seine Errichtung auch als Arbeitsbeschaffungsmassnahme für die damals grosse Not leidende Bevölkerung. "Text von Frank-Oliver Hahn".

"Diese Texte wurden übernommen aus der Schrift: "Willibrordkulturweg 658-2008 - Auf den Spuren des Heiligen beidseits der Sauer", Hrsg.: Kath. Pfarramt St. Hubertus, Rathausstr. 2, 54636 Wolsfeld".

Dort kann das entsprechende Führerheft (Umfang 48 S., durchgehend farbig bebildert, 1 Karte) für 3 € Unkostenbeitrag (plus Versandkosten) bezogen werden. Tel.: 00 49 65 68 / 9 31 31.

Willibrordkulturweg

Willibrordkulturweg - 14. Ernzen: Liboriuskapelle und Einsiedelei

Patrozinium: St. Liborius - Gedenktag: 23.Juli

Etwa zwei Kilometer südlich des Dorfes nahe des Ernzener Hofes erhebt sich auf den jäh zum Sauertal abfallenden Felsentürmen aus Sandstein die Liboriuskapelle. Wenige Meter entfernt führt ein Felsensteig in die Steinformationen hinein zu den Resten einer Einsiedelei, die 1596 vom Kloster Echternach errichtet und erst 1783 aufgelöst wurde. Nur noch vage lassen sich die in den Fels geschlagenen Wohnräume der hier lebenden Eremiten deuten.

Die vermutlich erste zur Einsiedelei gehörende Kapelle wurde 1680 geweiht, war aber 1808 soweit verfallen, dass man ihren Steinaltar in die nahegelegene neuerrichtete Pfarrkirche übertrug. 1901 legte man die restlichen Mauerteile nieder und ersetzte sie durch einen Neubau, den der luxemburgische Staatsarchitekt Charles Arndt (1825-1910) entworfen hatte. Dieser Bau ging in den Kriegswirren 1944 unter. 1951 wurde die bestehende Kapelle nach Plänen des Architekten Jules Schneider errichtet.

Die Kapelle steht an der Stelle, an der im Mai 836 die Gebeine des heiligen Liborius ruhten, als diese von Le Mans in Nordfrankreich nach Paderborn übertragen wurden. Bei ihrer Suche nach Reliquien für ihr neugegründetes Bistum hatten Paderborner Geistliche in Le Mans endlich Erfolg mit ihrem Begehren. Der dortige Klerus überliess ihnen die Reliquien ihres vierten Bischofs. Auf ihrem Heimweg, auf dem sich zahlreiche Wunder ereignet haben sollen, rastete die Delegation mit ihrem kostbaren Geschenk für eine Nacht an dieser Stelle hoch über der Abteistadt.

Liborius (Fest: 23 Juli/Name: dem Gott Liber gehörend, der Freie) entstammt einer angesehenen gallischen Familie und führte ein vorbildhaftes Leben, das besonders dem Gebet und den mönchischen Idealen gewidmet war, ehe er das Bistum Le Mans als dessen vierter Bischof 49 Jahre lang leitete. Er war mit dem heiligen Martin von Tours befreundet, der ihn auch an seinem Sterbebett besuchte und bestattete (9. Juni 397). Sein Fest erinnert an den Tag der Übertragung seiner Reliquien (Translatio) in Paderborn. Er ist der Patron dieses Bistums.

Mit der herrlichen Aussicht weit über das Sauertal und hinunter auf die Stadt Echternach, die man von dieser Höhe aus geniesst, soll unser Rundweg auf deutscher Seite schliessen. Noch einmal fällt under Blick auf die Abtei, die für viele Jahrhunderte auf einzigartige Weise das Leben und den Glauben dieser Gegend geprägt hat - und wie uns dieser Weg in Erinnerung rufen will - als Grosspfarrei in ganz besonderer Weise links der Sauer gewirkt hat, wo bis zur Französischen Revolution der grösste Teil ihres Seelsorgebezirkes lag. Wer möchte, sei nun eingeladen, den Teilnehmern der Springprozession über die Sauerbrücke in Echternacherbrück zu folgen und den Orten der einstigen Grosspfarrei, die im Luxemburgischen liegen, einen Besuch abstatten. "Text von Frank-Oliver Hahn".

"Diese Texte wurden übernommen aus der Schrift: "Willibrordkulturweg 658-2008 - Auf den Spuren des Heiligen beidseits der Sauer", Hrsg.: Kath. Pfarramt St. Hubertus, Rathausstr. 2, 54636 Wolsfeld".

Dort kann das entsprechende Führerheft (Umfang 48 S., durchgehend farbig bebildert, 1 Karte) für 3 € Unkostenbeitrag (plus Versandkosten) bezogen werden. Tel.: 00 49 65 68 / 9 31 31.

Willibrordkulturweg

Rundwanderung über den Deutsch Luxemburgischen Felsenweg

Der Deutsch- Luxemburgische Felsenweg führt Sie durch die bizarre Felsenlandschaft des Sandsteins und erzählt von einem Meer, das vor 200 Mill. Jahren hier vorhanden war.
Die führt Sie durch die Teufelsschlucht,Irreler Wasserfälle,Liboriuskapelle und Einsiedelei und die Kelteschberge. Der Startpunkt ist in Ernzenauf dem Wanderparkplatz, inder nähe des Sportflugplatzes, Sie folgen der Wegemarkierung (grüne Ilexblatt auf rotem Grund.
Schwere Wanderung viele Steigungen und Bergabpassagen.
Rundwanderweg
Länge:14,7 Km

GPS Daten

GPS-Tour 4: Entlang des Felsrandes des Ferschweiler Plateau rund um das Schloss Weilerbach

GPS-Tour 4: 15km, ca. 3 Stunden, mittlerer Schwierigkeitsgrad, Start: Parkplatz "Felsenweiher", Ernzen

Wir starten vom Parkplatz „Felsenweiher“ bei Ernzen zu einer erlebnisreichen Wanderung und erreichen schon nach wenigen hundert Metern mächtige Felsformationen, die hier den Rand des Ferschweiler Plateaus zum Sauertal bilden. Das Flusssystem der Sauer hat auch in diesem Bereich fleißig gearbeitet und sich über 100 Meter in die ursprüngliche Sandsteinplatte eingegraben. Aus dem vor etwa 190 Millionen Jahren hier in einer Meeresbucht abgelagerten Sand und Geröll entstand im Laufe der folgenden Jahrmillionen diese feste Platte, die eine durchschnittliche Stärke von etwa 50 Metern hat. Auf unserem Weg können wir die vielfältigen Formen bewundern, die die Natur hier geschaffen hat...

Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz

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GPS-Tour 1: Die teuflische Acht...

GPS-Tour 1: 10km, ca. 3 Stunden, mittlerer Schwierigkeitsgrad, Empfohlener Startpunkt: Besucherzentrum Teufelsschlucht

Auf einer Tour über schmale, verschlungene Wanderpfade durch die Sandsteinfelsen
zwischen Teufelsschlucht und „Keltenhöhle“, zwischen den Hopfenfeldern
des Prümtales und den "Irreler Wasserfällen", erkunden Sie Spannendes über diese Landschaft, die einst ein Meeresboden war…

Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz

 

GPS Daten bei GPSies

Entlang des Felsrandes des Ferschweiler Plateau rund um das Schloss Weilerbach

Wir starten vom Parkplatz „Felsenweiher“ bei Ernzen zu einer erlebnisreichen Wanderung und erreichen schon nach wenigen hundert Metern mächtige Felsformationen, die hier den Rand des Ferschweiler Plateaus zum Sauertal bilden. Das Flusssystem der Sauer hat auch in diesem Bereich fleißig gearbeitet und sich über 100 Meter in die ursprüngliche Sandsteinplatte eingegraben. Aus dem vor etwa 190 Millionen Jahren hier in einer Meeresbucht abgelagerten Sand und Geröll entstand im Laufe der folgenden Jahrmillionen diese feste Platte, die eine durchschnittliche Stärke von etwa 50 Metern hat. Auf unserem Weg können wir die vielfältigen Formen bewundern, die die Natur hier geschaffen hat.

 

An zahlreichen Stellen sind immer wieder gewaltige Steinbrocken von der Felsplatte abgebrochen und zum Teil auf einer lehmigen Unterschicht abgerutscht. Einige sind als einzelne Felsen stehen geblieben, andere sind umgestürzt und in vielen Stücken den Hang hinuntergerutscht. An der „Falkenlay“ hatte eine große Kolonie von Falken in den zahlreichen Geröllnischen ihre Brutplätze eingerichtet, vor allem da diese Wand genau in Richtung der Südsonne steht. An anderen Stellen schlängelt sich der Wanderpfad zwischen gewaltigen Geröllfeldern hindurch. Markante Felsgebilde wie „Türkenkopf“, „Schweineställe“, „Teufelsloch“ und „Schlösserlay“ bieten fantastische Fotomotive.

 

Im tiefer gelegenen Weilerbachtal stoßen wir auf das nach der völligen Zerstörung wieder aufgebaute Schloss der ehemaligen Abtei Echternach, das 1780 im Stil des „Echternacher Barocks“ als Verwaltungssitz der am Weilerbach ansässigen Eisenhütte errichtet worden war. Je nach Jahreszeit kann hier auch in einem Nebengebäude ein kleiner Imbiss genommen werden. Auch Schlossgarten und Pavillon sind eine Augenweide.

Aus viel früheren Jahrhunderten begegnen uns auf der Route einige steinerne Zeugen. „Diana-Denkmal“, „Kiesgräber“ und „Artioni Biber“ – Felsinschrift stammen aus der Römerzeit, die „Niederburg“ ist eine klassische Verteidigungsanlage der Kelten.

Der überwiegende Teil der Wanderung verläuft durch Buchen-, Eichen- und auch etwas Nadelwald. Erst über die freie Fläche des Plateaus westlich von Ernzen kommen wir zum Ausgangspunkt zurück. Je nach Jahreszeit erleben wir selbstverständlich unterwegs auch nach Standorten verschiedene typische Pflanzen der Region.

Insgesamt also ein verlockendes Angebot für unsere Gäste!

Und wie wäre es mit einem anschließenden Kurzbesuch in der „Teufelsküche“ in der Naturerkundungsstation „Teufelsschlucht“?

 

GPS Daten auf GPSies

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