Auf den Schwingen des Doppeladlers
durch die Grüne Hölle zu himmlischen Ausblicken
Nur wenige Wanderungen finden sich mit einer derart großen Tradition in der Reiseliteratur der Eifel wieder wie diese zwischen Bollendorf und Wallendorf. Selbst im Reiseführer des Jahres 1911 des Eifelvereins Bollendorf wurde dieser Landstrich als “der weitaus schönste und interessanteste Teil der Sauer“ beschrieben und als „Sauerschweiz“ bezeichnet.
Seltene Kalktuffhöhlen, großartige Aussichten und klammartige Schluchten, mystische Felsenwege und Wurzelpfade, beeindruckende Felstürme mit Gipfelkreuzen, Weitblicke und grenzenlose Flusspanoramen aber auch Industriekultur bietet diese facettenreiche Landschaft. Noch heute weisen Grenzsteine mit dem Doppeladler-Reichswappen auf den wirtschaftlichen Aufschwung unter Maria-Theresia hin, die neben Frieden auch revolutionäre Neuerungen in der Land- und Forstwirtschafte brachte.
Verlauf
Start: Camping Altschmiede nahe dem Römisches Felsengrab – Schmittenkreuz, Uferwanderweg Dillingerbrück, Tränenlay, Predigtstuhl, Muhmenlay, Lingelslay
Waldhotel Sonnenberg
Grüne Hölle, Eulenhorst, Nikolauslay, Heidenlay, Kreuzlay, Maria-Theresien-Stein , Moarkendell, Pölsenhof
Verlaufsbeschreibung
Wir starten die Wanderung am Camping Altschmiede in der Nähe des Schmittenkreuzes, dem Felsengrab eines Römischen Schiffers. Zunächst führt uns der Uferwanderweg zur Dillinger Brücke , die 1953 in der Optik einer Römerbrücke nach der Kriegszerstörung wieder aufgebaut wurde. Nun beginnt ein steiler aber lohnenswerter Aufstieg vorbei an der Kalktuffhöhle Tränenlay bis zum freistehenden Felsturm Predigtstuhl. Ein verschlungener Felsenpfad führt vorbei an markanten Felsformationen wie der Muhmenlay bis zum Aussichtsturm auf der Lingelslay, der mit herrlichem Blick ins Sauertal beeindruckt.
Das als wanderfreundlicher Gastgeber zertifizierte Waldhotel Sonnenberg lädt nun zur Mittagsrast und verwöhnt den Gast nicht nur kulinarisch sondern auch mit einem beeindruckenden Panoramablick auf ihrer Sonnenterasse.
Gestärkt geht die Wanderung nun weiter durch die Grüne Hölle und vorbei an den Felsformationen und –labyrinthen Eulenhorst, Nikolauslay, Heidenlay bis sich die Wanderer schließlich in das Gipfelbuch der Kreuzlay eintragen können. Auf dem Gipfelkreuz ist zu lesen „Viele Wege führen zu Gott – einer über die Berge“. Ein verschlungener Wurzelpfad führt uns weiter zum Maria-Theresien-Stein, ein Grenzstein der zu Ehren der geschätzten Landesherrin seinen Namen erhielt. Das Doppeladler-Reichswappen besagt, dass die Abtei unter dem Schutz des Kaisers stand. Wir wandern zurück ins Sauertal durch die Moarkendell, wo einst die Grenze zwischen der Abtei Echternach und der Grafschaft Vianden verlief. Hier standen einst die Kohlemeiler der „Altschmiede“, die zur damaligen Zeit eine Eisenhütte war. Schließlich passieren wir den Pölsenhof, einst ein Arbeitsdienstlager für die Errichtung des Westwalles, und erreichen unseren Startpunkt.
Bei Vorlage dieses Slogans
in einem dieser Hotels bekommen Sie bei Übernachtung einen Willkommenstrunk und eine Flasche Cremant von GUSTI überreicht.
Auf, auf zum fröhlichen Wandern!